Eine Reise wert: ISRAEL – Tel Aviv

Eine Reise wert...

ciao amici

Erst macht Reisen dich sprachlos, dann zum Geschichtenerzähler

Ibn Battuta

Israel. Warum ausgerechnet Israel. Das wurden wir oft von den Menschen gefragt, denen wir auf unserer 10-tägigen Israel Reise begegnet sind.

Die Antwort war ganz simple: es stand ganz oben auf der Bucket-list. Und angesteckt von einer Freundin, die seit Jahren von Tel Aviv schwärmt, entschieden wir uns für 10 Tage Tel Aviv und Jerusalem.

Bei der Marktsondierung der Hotels und Hostels wurde es schnell klar: eine bezahlbare, hübsche, grandios gelegene Airbnb-Unterkunft muss her. Also habe ich drei großartige Unterkünfte gefunden. Zwei verschiedene in Tel Aviv und eine in Jerusalem.

Ich hatte es durchaus über Couchsurfing versucht, allerdings war es schwierig einen Host zu finden. Daher entschieden wir uns für Airbnb und für Hosts, die auch anwesend sein werden, um uns hilfreiche Tipps zu geben und erste Fragen zu beantworten.

Fakten und Zahlen:

  • Fluglinie: Pegasus Airlines (grottige Never-come-back Airline). 377€ für zwei Personen, Hin- und Rückflug.
  • Airbnb Kosten für die 8 Nächte: 191€ 270€ und 138€
  • Währung Israel: Neue Israelische Schekel (NIS). Wechselkurs: EUR: 1 NIS:5
  • Kaufkraft: etwa umgekehrt. Leider sehr teuer.
  • Wetter Ende Mai: zwischen 25 und 40°C.
  • Zeitzone: MESZ+1
  • Fortbewegung: Per Mietfahrrad (Achtung! 5€ Pro Tag und dann ist NUR die erste halbe Stunde gratis! Danach wirds teuer! Also einfach Fahrrad zurückgeben und mit dem Zettel ein neues ausleihen!). Bahn und Bus haben wir nur selten benutzt.

TEL AVIV

22.-27. Mai 2015

In Israel wurden wir sehr lieb empfangen. Nach Verspätungen und unfreundlichen Stewardessen waren wir froh, doch pünktlich in Tel Aviv-Jaffa gelandet zu sein. Um 00:30 verließen wir den sehr modernen Flughafen, nachdem wir keinen Einreisestempel, sondern ein kleines Papierchen mit unserem Namen und den Einreise- und Visumsdaten drauf, bekamen. Die Einreise war äußerst unkompliziert, mein Koffer war unter den ersten 20! (Wette gewonnen, er war Nr. 18!!!) .

Nun war die erste Hürde: BARGELD.

Wir probierten uns mit zwei VISA Karten der COMDIRECT BANK an der ersten ATM, die wir sahen. Nach einigen Versuchen verschiedener Beträge, spuckte sie schließlich jeweils 500 Schekel aus (100€).

Zweite Hürde: TAXI

Wir hatten zwei Faktoren, die eine Taxifahrt in Tel Aviv teuer machten: Es war nachts und es war Shabbat (praktisch Sonntag). Dies führte zu einer 170NIS  teuren Taxifahrt mit einem Taxifahrer, der nicht mal leichteste Konversation auf Englisch führen konnte. Aber er brachte uns sicher zu unserer ersten Unterkunft, wo unser Host noch auf uns wartete. Mit ihm gingen wir auch direkt noch raus (bei 25°C geht man doch gerne nachts noch auf die Straße) und tranken ein Willkommens-Bier mit ihm.

Unsere Unterkunft lag direkt am דיזנגוף סנטר DIZENGOFF Center, also ziemlich genau da, was man als DOWNTOWN bezeichnet. Der Strand ist einen Kilometer entfernt, unzählbare Cafés und Restaurants liegen in Fußnähe, ebenso wie die wunderschöne Allee „ROTSCHILD“ auf der man wunderbar flanieren kann.

7 Dinge, die man in Tel Aviv getan haben muss:

  1. eine Shashuka essen im Café SONYA :Laut unserem Host ist SHASHUKA ein israelisches Frühstück. Es ist etwas gewöhnungsbedüftig, einen Gemüseeintopf auf Tomatenbasis zu frühstücken aber es schmeckt sehr gut und hält lange satt. Und gesund ist es!

  1. ein Besuch auf dem Carmel Market:
  1. Ein(ige) Tag(e) am Strand verbringen:
  1. Old City besuchen:
  1. Hummus, Hummus, Hummus:
  1. Falafel essen bei Falafel Gabay
  1. JAFFA! (ein Stadtteil von Tel Aviv, in dem wir als Zweites schliefen)

Diese essentiellen Dinge wollte ich auf der Reise nicht missen:

  • Sonnencrème
  • Ein Strandtuch zum drauflegen
  • ICED-COFFEE (habe ich vorher nie wirklich getrunken. Seit Israel bin ich geradezu süchtig). Leckerster Iced-coffee gibt es für 5 NIS bei COFIX
  • Mückenspray
  • Aircon
  • HUMMUS
  • Strandcafés
  • Flipflops
  • Sonnenbrille
  • Kamera

Folgende Restaurants haben wir mit Freuden frequentiert:

  • Restaurant „Container“ am Hafen. Der Blick auf die Boote und die gesamte Atmosphäre ist sehr klasse. Wir saßen draußen, haben Weißwein getrunken und haben diese Speisen bestellt: Fish&Chips und einen Shrimps-burger. Beides nicht weltklasse aber essbar. Das Ambiente machts.
  • Griechisches Restaurant in Jaffa Namens Shabtai Hayafe  (Achtung: sehr teurer Grappa 8€)
  • Ein weltklasse Restaurant links neben der großen Synagoge (Nähe Rotschild), das nicht mal eine englische Karte hatte. Den Namen gibt es lediglich in Hebräisch und auch da bin ich mir unsicher, ob er richtig ist. Auf jeden Fall nicht zu übersehen links von der Synagoge. Der Kellner war die große Ausnahme in Israel! Er war zuvorkommend, gastfreundlich, hat uns die gesamte Karte übersetzt und hat Empfehlungen ausgesprochen, die hervorragend waren. Vorspeise war ein Oktopussalat, Hauptspeise eine Pizza mit Hackfleisch und Petersilie, Nachspeise ein Grieskuchen mit Eiscreme.

Israel habe ich als ein sehr sicheres Land empfunden. Friedlich trotz Religions-korrelationen. Nur eine Sache gab es, die mich sehr gestört hat während des Aufenthaltes und das war die Qualität des Services. Der Dienstleistungsgedanke ist in Israel nicht angekommen. Und wenn ich sage, dass ich NIRGENDS AUF DER WELT so schlecht bedient wurde, wie in Israel, dann meine ich NIRGENDS.

Die Kellner werden dort, wie in den USA, nicht pro Stunde bezahlt. Sie kriegen weder Stundenlohn, noch Sozial- oder Krankenversicherung und müssen sogar in Vorleistung mit ihrem Trinkgeld im Monat gehen, damit das Unternehmen ihnen pro forma etwas überweisen kann. Sie werden also mies behandelt. Aber muss man das an uns Gästen rauslassen? Können wir was dafür? Nein! Wir sind doch diejenigen, an denen sie verdienen! Warum werden wir dann nicht umworben, nett gegrüßt und wenigstens mal angelächelt? Und es lohnt sich immer, die Rechnung im Restaurant zu checken (soweit möglich anhand der Preise, da ja alles auf Hebräisch ist), da man ganz gerne auch verarscht wird. Das hat mir zum Beispiel die Laune auf ein echt wunderschönes Strandcafé genommen. Schade.

Abschließend möchte ich erwähnen, dass Tel Aviv eine pulsierende, inspirierende, wunderschöne Stadt ist, in der man hervorragend eine Kombination aus Städtereise und Strandurlaub verbringen kann. Tag und Nacht ist etwas los, die Menschen verbringen viel Zeit auf der Straße, man fühlt sich sicher und taucht in den Vibe der Stadt ein. Ich werde wiederkommen!

Lasst mir gerne einen Kommentar da, wenn ihr was zu sagen habt!

bis dahin,

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