Eine Reise wert… ISRAEL- Jerusalem

Eine Reise wert...

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Wie schön, Euch wieder auf meinem Blog zu sehen!

Während der 10-tägigen Reise nach Israel haben wir zwei Tage in der Hauptstadt Jerusalem verbracht. Die anderen Tage waren wir in Tel Aviv, HIER kommst du zum Blogpost zu dieser wundervollen Stadt.

Jerusalem ist eine kulturell, politisch und religiös hoch interessante Stadt mit 804.355 Einwohnern, die sowohl von Israel, als auch vom Staat Palästina als Hauptstadt angesehen wird.In Jerusalem begegnen sich viele unterschiedliche Kulturen und Religionen. Die Altstadt ist in das jüdische, christliche,armenische und muslimische Viertel gegliedert und von einer Mauer umgeben. Die Altstadt ist eine ganz andere Welt in die man eintaucht.

WOHNEN Gewohnt haben wir über Airbnb in der Nähe des City Centers und fußläufig zum Mahane-Yehuda Markt. Die Wohnung war sauber, 1-Zimmer Apartment mit allem was man braucht und mit ca. 150€ für zwei Nächte auch bezahlbar. Wer seine Zeit sehr gerne nur in der Altstadt verbringen will, der sollte sich allerdings eine Unterbringung suchen, die näher dran liegt.

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Während unseres Aufenthaltes in Jerusalem waren es gute 40-42°C. Für die Jahreszeit nicht unbedingt typisch. Man sagt, dass 25°C Durchschnittstemperatur sind im Mai/Juni. Jerusalem war ein kochender Kessel – kein Lüftchen wehte.

WAS TUN Der Mahane-Yehuda Markt ist zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Attraktion und definitiv einen Besuch wert. Morgens kann man dort in einem der Cafés einen Kaffee trinken. z.B. das Café Cafelix kann ich jedem nur ans Herz legen. Sie rösten ihren eigenen Kaffee, die Mitarbeiter sind freundlich und offen (was in Israel absoluter Einzelfall ist). Man sitzt mitten im Markt und kann hervorragend Menschen beobachten.

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Tagsüber ist auf dem Markt das übliche Markttreiben. Dort findet sich zwischen Kleidung, Obst, Süßem und Tupperware auch das COFIX. Bei Cofix gibt es Israelweit ziemlich leckeren Eiskaffee, der wie ein Slush schmeckt und bei unseren 38°C Temperaturen jedes Mal ein Genuss war. Dort gibt es auch kleine Snacks und andere Getränke und alles für 5 Schekel. Ich bin ein Fan und habe mich oft nach einem Icecoffee gesehnt.

Mittags aßen wir mal in einem auf Tripadvisor sehr empfohlenen Restaurant. Das Restaurant ist praktisch auch auf dem Markt und heisst AZURA . Dort gibt es klassisch israelische Kost. Wir aßen: Hummus (natürlich. Ich liebe Hummus. Ich hätte mich nur von Hummus ernähren können), einen riesen Hackball in Tomatensauce, eine gefüllte Aubergine, dazu gab es Pita. Während wir dort aßen konnten wir eine Horde Männer beobachten, die begeistert stundenlang Backgammon spielten. Nach diesem Mittagessen mussten wir uns hinlegen, wir waren so pappsatt, denn in der 38°C Hitze lässt es sich eh schwerfällig essen. Aber es war unglaublich lecker. Seht selbst.

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Wir wollten gerne abends zu AZURA, bevor wir wussten, dass dieser Laden schließt, sobald die Lebensmittel für den Tag verbraucht sind. Also entschieden wir uns für dieses:

Oriental Rest Grill Bar. Schaut euch diese Pita an! Sie wurde frisch für uns im Steinofen gebacken und war köstich! Dazu aßen wir Hummus, Auberginencreme (Oben im Bild), Oliven und Tomatensalat.

Soviel zur Kulinarik dieses wundervollen Landes.

Old City

Die Old City ist das Herzstück von Jerusalem. Durch die Old City ging Jesus bei seiner Kreuzigung. In der Old City treffen die unterschiedlichsten Religionen aufeinander.
Wir haben eine Free Walking Tour von Sandeman gemacht. Leider entsprach der Guide nicht dem Standart-Sandeman-Guide sondern war eher Studienrat oder Rentner-Standart. Etwas lahm, humorlos und in schwierigem Englisch führte er uns durch die verschiedenen Quarter.

Durch das Armenische Quarter, das jüdische, das muslimische und das christliche.

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Die alte Stadt ist davon geprägt, dass man durch enge Gassen kleine Treppchen hinauf und hinunter läuft. Der Markt (Basar), der sich über einige hundert Meter durch die Gassen der unterschiedlichen Quarter erstreckt, hat alles, was das Herz begehrt. Allerdings empfand ich es als höchst anstrengend, ständig angesprochen zu werden, zum feilschen und zum Kauf ermuntert und letztendlich doch beschimpft zu werden. Auch die Kinder in den Gassen, die die Touristen zu den Läden ihrer Väter lotsen wollen, sind frech und anstrengend.

Das beeindruckendste ist allerdings die Klagemauer und der Tempelberg.

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Die Klagemauer ist der übriggebliebene Rest des Plateaus des Jerusalemer Tempels. Unterirdisch befindet sich noch 1/3 der originalen Mauer, oberirdisch ließen die Römer 1/3 stehen. Die Mauer ist geteilt in weiblich und männlichem Bereich. Ich habe mich ehrfürchtig nicht so getraut, Fotos zu schießen aber ein paar Andere haben auch Fotos gemacht. Daher traute ich mich doch ein paar Aufnahmen zu machen.

Die unterschiedlichsten Menschen finden sich an der Mauer. Touristen, streng orthodoxe Juden, versunken in ihren Gebeten und in ihrer Trauer, Journalisten und Neugierige. Männer leihen sich eine Kippa, wenn sie an die Mauer treten, Frauen bedecken Schulter und Decoltée.

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Uns wurde empfohlen bei Sonnenuntergang an der Mauer zu sein. Leider hat es zeitlich und Kräfte-ressourcen-technisch nicht geklappt. Steht aber auf der Agenda der nächsten Reise nach Israel. Denn das Tote Meer muss auch mal besucht werden.

Habt es schön

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